Bei der Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) nützt körperliche Aktivität: „Bewegung an der frischen Luft, körperliches Training, regelmäßige, leichte Gymnastikübungen – das ist wichtig, um entspannter Luft zu bekommen und der Lunge Gutes zu tun“, erklärt der Lungenfacharzt Prof. Dr. Heinrich Worth aus Fürth anlässlich des diesjährigen 12. Deutschen Lungentages. Allein in Deutschland leiden knapp fünf Millionen Menschen an schweren Lungerkrankungen wie der COPD.
Hauptursache für die Entstehung einer COPD ist das Zigarettenrauchen. Zwar können auch Nichtraucher erkranken, aber neun von zehn COPD-Patienten rauchen oder haben früher geraucht. Wichtig ist dabei vor allem, wie viel und seit wann der Einzelne raucht: Je länger und je mehr Zigaretten pro Tag geraucht wurden, desto höher ist das Risiko, an einer COPD zu erkranken.
Wie stark sich eine COPD auf den Alltag auswirkt, hängt sehr vom Stadium der Erkrankung ab. Viele Betroffene haben ihre Erkrankung gut im Griff und unterschiedliche Strategien entwickelt, die Krankheit aktiv zu bewältigen. Im Folgenden einige Tipps und Hilfestellungen für den Alltag von Patienten und Angehörige