Die Diagnose einer COPD ruht auf drei Säulen:
- Umfassendes Gespräch zur Krankengeschichte (Anamnese)
- Gründliche körperliche Untersuchung
- Untersuchung der Lungenfunktion (Spirometrie)
Die Lungenfunktionsprüfung ist das wichtigste medizinische Diagnoseverfahren, um eine COPD festzustellen, und kann vom Hausarzt durchgeführt werden. Dabei führt man über ein Messgerät mit Mundstück verschiedene Atemmanöver aus, aus denen die persönlichen Werte automatisch errechnet werden. Zu den wichtigsten Werten, die mit Hilfe der Spirometrie gemessen werden, gehören die
- Vitalkapazität (VC): Die Luftmenge, die maximal ausgeatmet werden kann, nachdem man vorher so tief wie möglich eingeatmet hat.
- Einsekundenkapazität (FEV1): Die Luftmenge, die man nach tiefster Einatmung innerhalb von einer Sekunde wieder ausatmen kann. Während bei gesunden Menschen dieser Wert bei über 80 % der Vitalkapazität liegt, ist er bei COPD-Patienten durch die chronisch verengten Bronchien deutlich niedriger.
