Bei einer COPD kann sich die Lungenfunktion plötzlich und für kurze Zeit deutlich verschlechtern, die Beschwerden werden dann kurzfristig schlimmer. Solche Krankheitsschübe nennt man "Exazerbationen". Sie äußern sich meist durch
- Mehr Atemnot als sonst
- Mehr Husten als sonst
- Enge im Brustraum
- Verfärbten Auswurf
- Selten auch begleitet von Fieber
In solchen Fällen muss dann die Therapie geändert werden, manchmal kann auch eine stationäre Behandlung im Krankenhaus notwendig sein.
Exazerbationen treten vorwiegen in der kalten Jahreszeit auf. Ursachen für diese Verschlechterung des Krankheitszustands können sein:
- Erkältungen oder andere Infekte der Atemwege
- Extreme Wetterlagen wie Hitze, Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit
- Rauch und Staub
Da jede COPD-Exazerbation auch nach ihrem Abklingen die Lungenfunktion und den weiteren Verlauf der Erkrankung deutlich verschlechtert, sollte das Auftreten von Exazerbationen durch folgende Maßnahmen reduziert werden:
- Geeignete Medikamente.
- Impfungen gegen Pneumokokken (Bakterien, die eine Lungenentzündung verursachen können) und Grippe
- Meiden der auslösenden Faktoren