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Aktiv werden trotz COPD?

Sie möchten wieder ein aktiveres Leben führen? Hier finden Sie erste Tipps und Anregungen.

Aktiv trotz COPD - wie soll das gehen?

Mal wieder ins Kino gehen, einen Ausflug mit der Familie planen, ein Skatabend unter Freunden. Trotz COPD aktiv zu bleiben, muss nicht bedeuten, jeden Tag Sport zu treiben. Jeder Schritt kann Ihnen dabei helfen, das Fortschreiten der COPD zu verlangsamen.

Schritt für Schritt in ein aktiveres Leben

Vielleicht verbringen Sie einfach mal wieder einen Nachmittag in der Stadt, holen sich Obst vom Markt oder Sie begleiten einen Bekannten zum Aufstiegsspiel des Ortvereins. Überdenken Sie alte Gewohnheiten, probieren Sie Neues aus und lassen Sie sich dabei individuell von Ihrem Arzt beraten.

  • 4-5 Ziele für den Anfang: Notieren Sie sich Dinge, die Sie in den nächsten 4 Wochen gerne tun möchten. Erzählen Sie auch Ihrem Partner, Freunden oder der Familie davon. So kann Ihr Umfeld Sie unterstützen!
  • Mehr Bewegung im Alltag: Treppe statt Aufzug, Fahrrad statt Auto - der Alltag bietet viele Gelegenheiten für mehr Aktivität. Und wenn es sportlicher sein soll, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er kann Ihnen sagen, welche Sportart Ihrer Lunge guttut. Speziell darauf zugeschnitten ist z. B. der Lungensport.

    Broschüre herunterladen: Leben mit COPD - Mehr Bewegung - Mehr Luft
    Mehr über Lungensport erfahren

  • Jeder Schritt zählt: Einfache Schrittzähler (Pedometer) gibt es oft schon für unter 15 € oder als Smartphone-App. Was schätzen Sie: Wie viele Schritte kommen wohl ganz nebenbei zusammen, wenn Sie ins Kino gehen?

Das können Sie noch tun

Ernährung, Umgang mit Stress, die richtige Einnahme Ihrer Medikamente - es gibt viele weitere Möglichkeiten, aktiv dazu beizutragen, die Symptome der COPD zu lindern.

Ergreifen Sie von Anfang an die Initiative und gestalten Sie Ihr Leben aktiv und bewusst. Auf diese Weise können Sie viel dafür tun, dass Sie sich trotz COPD körperlich und seelisch besser fühlen.

Sie können viel bewegen!

Ein Hund sorgt für ständige Bewegung an der frischen Luft.

Bewegung ist das A und O bei COPD. So bleiben (oder werden) Sie fitter und tun etwas gegen die Abwärtsspirale aus Atemnot – Inaktivität – noch mehr Atemnot. Probieren Sie Nordic Walking aus, gehen Sie spazieren oder schwimmen, fahren Sie Fahrrad oder melden Sie sich im Fitnessstudio an.

Schließen Sie sich einer Lungensportgruppe an und machen Sie Atemphysiotherapie. Wenn Ihnen das im Moment zu viel ist, besorgen Sie sich einen Schrittzähler, der Ihnen zeigt, wie aktiv Sie im Laufe des Tages waren. Und steigern Sie Ihr Pensum nach und nach.

COPD? - Zurück zu einem aktiven Leben