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COPD: Ganzkörpervibrationstraining für mehr Leistungsfähigkeit

Bei COPD-Patienten können sich die körperliche Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit verschlechtern. Oft wird ein Nachlassen der Lungenfunktion beobachtet. Um dem entgegenzuwirken, ist in jedem Krankheitsstadium körperliches Training wichtig.

Personen beim Ganzkörpervibrationstraining

Es gibt Untersuchungen zu einer speziellen Trainingsmethode bei COPD-Patienten. Die Methode heißt Ganzkörpervibrations­training. Dabei werden Vibrationen mithilfe einer schwingenden Platte auf den ganzen Körper übertragen. Die Vibration wird durch Anheben und Absenken der Vibrationsplatte erzeugt. Durch das Training soll die körperliche Leistungsfähigkeit gestärkt werden.

Eine Studie von deutschen, österreichischen und amerikanischen Forschern hatte das Ziel, herauszufinden, ob und wie sich dadurch auch die körperliche Leistungsfähigkeit von COPD-Patienten steigern lässt.

In der Studie wurden COPD-Patienten, die Kniebeugen auf der vibrierenden Platte machten, mit einer Kontrollgruppe, die Kniebeugen auf dem Boden machte, verglichen. Es zeigte sich, dass durch das Training auf der vibrierenden Platte eine größere Leistungszunahme und eine größere Verbesserung der Balance und Muskelleistung erreicht werden konnten. Das Fazit war, dass die Aufnahme des Ganzkörpervibrationstrainings in die Lungenrehabilitation besonders für Patienten mit verminderter Leistungsfähigkeit vorteilhaft sein kann. Durch die Muskelaktivierung des Trainings können selbst COPD-Patienten, die in ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind, profitieren.

Tipp: Erkundigen Sie sich in Ihrem Fitness-Studio oder in Ihrer Selbsthilfe-Gruppe wo in Ihrer Stadt ein Ganzkörpervibrationstraining angeboten wird.