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COPD – Gute Vorsätze für das neue Jahr

Das Jahr 2017 neigt sich nun dem Ende. Was hat Ihnen das Jahr 2017 gebracht? Konnten Sie in diesem Jahr Ihre guten Vorsätze halten? Oder hatten Sie sich womöglich keine guten Vorsätze gesteckt? Für Sie, als COPD-Patient, stellt der Jahreswechsel eine gute Möglichkeit dar, Ihr Leben neu zu sortieren und langfristig etwas für Ihre Gesundheit zu tun.

Wichtige Vorsätze bei COPD

Gute Vorsätze gibt es wie Sand am Meer. Sie sind so individuell, wie die Personen, die diese fassen. Doch welche guten Vorsätze sollten Sie, als COPD-Patient, sich wirklich zu Herzen nehmen? Gute Vorsätze haben immer auch eine Lebensumstellung zur Folge. Diese Umstellung kann für COPD-Patienten in den Bereichen Bewegung, Rauchen und Ernährung besonders wichtig sein. Sie sollten daher Wert auf Ihren Gesundheitszustand legen und auch zukünftig gut darauf Acht geben. Diese guten Vorsätze könnten für Ihre Zukunft wichtig sein:

  1. Rauchfrei werden und bleiben!
  2. Mehr Bewegung
  3. Gesündere Ernährung
  4. Mehr Zeit für Familie und Freunde

Tipps, wie Sie Ihre Vorsätze einhalten:

  1. Formulieren Sie für Ihre guten Vorsätze sehr konkrete und positive Ziele. Halten Sie Ihre Ziele auch schriftlich fest und kontrollieren Sie sie regelmäßig, so behalten Sie Ihre Ziele vor Augen und es fällt Ihnen schwerer Ihre Vorsätze zu brechen. Auch durch eine visuelle Stütze Ihrer Ziele können Sie sich langfristig dazu motivieren Ihre Vorsätze einzuhalten.
  2. Beziehen Sie Ihr Umfeld in Ihre Ziele mit ein. Es fällt vielen Personen leichter ihre guten Vorsätze einzuhalten, wenn ihr Umfeld über die Vorsätze und Ziele Bescheid weiß und sie bei der Umsetzung unterstützt. Wenn Sie jemanden mit demselben oder einem ähnlichen Ziel kennen, dann können Sie sich auch gegenseitig anspornen Ihr Ziel zu erreichen.
  3. Verhaltensmuster zu ändern, ist schwierig und Verbote einzuhalten, fällt vielen Menschen schwer. Ersetzen Sie also beispielsweise ein nicht mehr erwünschtes Verhalten durch ein erwünschtes Verhalten. Ein Beispiel hierfür wäre, wenn Sie sich jeden Tag nach der Arbeit etwas im Fernsehen anschauen würden, dann sollten Sie stattdessen lieber direkt eine Runde spazieren gehen.
  4. Machen Sie sich den Nutzen Ihrer guten Vorsätze immer wieder deutlich. Schreiben Sie den Nutzen auf und platzieren Sie die Zettel mit dem Nutzen an den Orten, an denen Sie Probleme haben Ihre Vorsätze einzuhalten.
  5. Umgekehrt müssen Sie alles was Sie daran erinnert Ihren guten Vorsatz zu verletzen aus Ihrem Umfeld entfernen. So werden Sie nicht ständig daran erinnert und es fällt Ihnen leichter standhaft zu bleiben.
  6. Holen Sie sich elektronische Unterstützung. Viele Apps können Sie dabei unterstützen beispielsweise das Rauchen aufzugeben oder sich mehr zu bewegen.
  7. Planen Sie kleine Regelverletzungen ein und werfen Sie nicht gleich die Flinte ins Korn, falls Sie einmal gegen Ihre guten Vorsätze verstoßen müssen. Vielleicht sind Sie durch die Arbeit oder durch eine Erkältung nicht zu Ihrem regelmäßigen Spaziergang gekommen. Suchen Sie sich einen neuen fixen Termin um wieder in Ihre Routine einzusteigen und schieben Sie dies nicht vor sich her.

Wenn Sie diese Tipps beachten und Ihre guten Vorsätze mit Bedacht auswählen, dann haben Sie sehr gute Chancen Ihre guten Vorsätze einzuhalten. Denken Sie bitte daran, Sie alleine können die Erreichung Ihrer Ziele beeinflussen. Suchen und planen Sie Ihre guten Vorsätze und Ziele also ganz individuell, so wie sie zu Ihnen passen.