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COPD: So können Sie die Lebenserwartung beeinflussen

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Lebenserwartung bei COPD. Für den COPD-Patienten ist es nie zu spät, etwas gegen die nachlassende Lungenfunktion zu unternehmen. Hier gibt es in jedem Krankheitsstadium Möglichkeiten. Verbesserungen der Lebensqualität und der Lebenserwartung sind in jeder Phase möglich. Bei einigen Faktoren können Sie als COPD-Patient selbst handeln. Welche Faktoren sind das und was können Sie tun?

Umgang mit COPD: Wie kann die Situation verbessert werden?

Viele COPD-Patienten fragen sich nach der Diagnose, was sie tun können, um die Situation zu verbessern. Die Antwort ist, dass es nun Dinge gibt, die vermieden werden sollten und Dinge, die bereitwillig angenommen werden sollten. Hier fünf Tipps, die Ihnen beim Umgang mit der Krankheit COPD helfen können:

  1. Nichtraucher werden
    Besonders wichtig ist der Rauch-Stopp. Auch das Passivrauchen sollten Sie vermeiden. Werben Sie dafür in Ihrem Umfeld um Verständnis. Anderen Luftschadstoffen gehen Sie am besten auch aus dem Weg.
  2. Medikamente einnehmen
    Halten Sie die ärztlichen Vorgaben ein! Durch Wissen über Krankheit und Therapie sowie durch ein gutes Vertrauensverhältnis zum Arzt verbessern Sie die wichtige „Therapietreue“. Die richtige Anwendung der Inhalation können Sie durch regelmäßige Patientenschulungen erreichen.
  3. Viel Bewegung und Lungensport
    Bleiben Sie aktiv und halten Sie sich fit! Regelmäßiges Training ist auch für eingeschränkte Patienten sinnvoll. Sie können davon profitieren, sich einer Lungensportgruppe anzuschließen, in der auf die Lungenerkrankung zugeschnittene Übungen gemacht werden.
  4. Patientenschulung
    Das Wissen über die Krankheit und über die Therapiemöglichkeiten verbessert den Umgang mit der Krankheit. Die wichtige sogenannte „Therapietreue“ wird gefördert. Dieses Wissen können Sie in Patientenschulungen erlangen. Solche Schulungsprogramme werden von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten.

    Auf dieser Webseite copd-aktuell.de finden Sie viele Artikel, die Sie dabei unterstützen, die Krankheit zu verstehen und besser mit ihr umzugehen.

  5. Infekten vorbeugen
    Wer an COPD leidet, sollte die Atemwege möglichst gut schützen und sie vor Gefahren bewahren. COPD-Patienten wird daher empfohlen, sich jährlich gegen Grippe und alle 3-5 Jahre gegen Pneumokokken impfen zu lassen.

Fazit:
Der Verlauf der Krankheit „COPD“ kann von den Betroffenen in jeder Krankheitsphase beeinflusst werden. Sie haben als COPD-Patient vieles selbst in der Hand. Therapietreue, körperliche Aktivität, Aufbau von Wissen über die Krankheit, Schutz-Impfungen und vor allem die Rauchentwöhnung können die Lebensqualität und Lebenserwartung verbessern.