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COVID-19 aktuell – Corona-Tipp

Wie funktioniert die Arzneimittelversorgung für COPD-Patienten während der COVID-19-Pandemie? Können Ärzte Ihnen Rezepte für Ihre Medikamente nach Hause senden? Ist es den Apotheken gestattet, Ihnen die Arzneimittel per Botendienst zu liefern? Wer übernimmt in diesem Fall die Kosten? Antworten finden Sie in unserem Tipp.

Tipp 1: Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin das Folgerezept für benötigte Medikamente zuschicken!

Eine Patientin öffnet ihren Briefkasten, um ihr Rezept herauszuholen.

Sie haben festgestellt, dass Ihre Medikamente zur Behandlung Ihrer COPD-Erkrankung zur Neige gehen, sind sich aber unsicher, ob ein Arztbesuch während der COVID-19-Pandemie allein wegen eines Rezeptes sinnvoll ist? Keinesfalls sollten Sie die Einnahme Ihrer Medikamente unterbrechen! Stattdessen besteht die Möglichkeit, sich von dem/der behandelnden Arzt/Ärztin ein Folgerezept ausstellen und auf dem Postweg zusenden zu lassen. Diese postalische Sonderregelung wurde bis einschließlich 31. März 2021 verlängert, um Betroffene vor unnötiger Ansteckungsgefahr zu schützen. Allerdings gilt: Wenn Sie einen Arzttermin vereinbart haben, sollten Sie diesen auch möglichst wahrnehmen. Denn die Untersuchungen vor Ort und das Gespräch mit dem Arzt sind wichtig. Auch bei akuten Beschwerden bzw. Symptomen sollten Sie zum Arzt gehen. Fragen Sie gegebenenfalls in der Praxis nach.  

Tipp 2: Lassen Sie sich Ihre Medikamente von der Apotheke nach Hause bringen!

Für Ihr Folgerezept können Sie sich möglicherweise den Gang zum Arzt sparen und Ihr Infektionsrisiko reduzieren. Doch wie kommen Sie nun an Ihr Medikament, ohne sich in der Apotheke einer weiteren Ansteckungsgefahr auszusetzen? Die gute Nachricht ist, dass es den Vor-Ort-Apotheken seit dem 01. Januar 2021 dauerhaft gestattet ist, verschreibungspflichtige Arzneimittel per Botendienst abzugeben. Das heißt für Sie, dass Sie sich Ihre Medikamente bequem nach Hause liefern lassen können! Somit ist es Ihnen möglich, auch hier unnötige Risikokontakte zu vermeiden, und Sie können zusätzlich Ihre Apotheke vor Ort unterstützen.

Wussten Sie schon, …?
Die Kosten für die Zusendung des Folgerezeptes durch Ihren Arzt/Ihre Ärztin müssen nicht Sie tragen. Sie können von den Ärzten über die Krankenkassen abgerechnet werden. Das Gleiche gilt auch für die Lieferung der Medikamente per Botendienst zu Ihnen nach Hause. Hierfür erhalten die Apotheken einen Beitrag von den Krankenkassen.
2021/01