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Exazerbation – Der „Lungen-Infarkt“ der COPD-Erkrankung

Bei einer COPD (chronisch obstruktiven Lungenerkrankung) kommt es zu einer dauerhaften Erkrankung der Lunge. Hierbei kann sich je nach Erkrankungsstadium die Lungenfunktion immer wieder plötzlich verschlechtern. Die Atembeschwerden werden dann abrupt schlimmer. Solche Krankheitsschübe nennt man in der Fachsprache „Exazerbationen“. Auf einmal nimmt die Atemnot merklich zu. Man fühlt sich krank und leistungsschwach. Solche akuten Krisen können immer wieder im Verlauf einer COPD auftreten.

Eine Exazerbation – Was ist das eigentlich?

Exazerbationen sind plötzlich auftretende Verschlechterungen der COPD. Sie werden oft durch die klassischen Erkältungssymptome überlagert und daher nicht immer erkannt. In vielen Fällen muss infolge einer COPD-Exazerbation die bestehende COPD-Therapie betrachtet, möglicherweise angepasst und in manchen Fällen intensiviert werden. Jede COPD-Exazerbation erhöht das Risiko, dass zukünftig noch mehr Verschlechterungen auftreten können.

Wie erkenne ich eine Exazerbation?

Bei einer Exazerbation treten über mehrere Tage hinweg ein oder mehrere der folgenden Symptome neu oder deutlich verstärkt auf:

  • Mehr Atemnot als sonst
  • Mehr Auswurf in den Atemwegen als sonst
  • Mehr Husten als üblich
  • Enge im Brustraum
  • Verfärbter, zäher Auswurf (gelb oder grün)
  • Gelegentlich auch begleitet von Fieber