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Exazerbation? Der „Lungen-Infarkt“ des COPD-Patienten!

Bei einer COPD (chronisch obstruktiven Lungenerkrankung) kann sich Ihre Lungenfunktion plötzlich und für kurze Zeit drastisch verschlechtern. Die Beschwerden werden dann abrupt schlimmer. Solche Krankheitsschübe nennt man in der Fachsprache „Exazerbationen“. Auf einmal nimmt die Atemnot merklich zu. Man fühlt sich dann für mehrere Tage krank und leistungsschwach. Solche akuten Krisen können immer wieder im Verlauf einer COPD auftreten.

Eine Exazerbation? – Was ist das eigentlich?

Exazerbationen erkennen, behandeln und vorbeugen

Exazerbationen werden oft durch die klassischen Erkältungssymptome überlagert und daher häufig nicht erkannt. In vielen Fällen muss infolge einer COPD-Exazerbation die bestehende COPD-Therapie verändert und intensiviert werden. Jede COPD-Exazerbation erhöht das Risiko, dass zukünftig noch mehr dieser Verschlechterungen auftreten.

Tipps für den Ernstfall: So machen Sie bei einer akuten Verschlechterung alles richtig

Erkennen Sie eine drohende Verschlechterung rechtzeitig!

Werden Sie hellhörig, wenn Sie folgende Symptome bei sich bemerken, denn sie können Zeichen für eine drohende Exazerbation sein:

  • Sie müssen vermehrt husten.
  • Ihre Atemnot nimmt zu, auch schon in Ruhe.
  • Ihre Peak-Flow-Werte sinken.
  • Sie müssen Ihr Bedarfsspray häufiger anwenden als sonst.
  • Sie haben mehr Auswurf als sonst, er verfärbt sich gelblich-grün.
  • Eventuell haben Sie Fieber.
  • Sie fühlen sich schlapp und müde.

Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie solche Anzeichen einer Verschlechterung bei sich bemerken.
Eine akute COPD-Exazerbation muss rasch behandelt werden!