Sie sind hier

Sie sind hier

Lungenfunktion mit Hilfe der Spirometrie messen

Mit einem einfachen, schmerzfreien Test, der sogenannten Spirometrie, kann der Arzt die Funktion Ihrer Lungen überprüfen. Im Verlauf der COPD-Erkrankung kommt es zu einem Verlust der Lungenfunktion – das Ausmaß der Einschränkung ist ein wichtiges Kriterium, um die Schwere der Erkrankung zu beurteilen – aber auch andere Kriterien spielen eine Rolle.

Durchführung einer Peak-Flow-Messung.

Mit der so genannten "Spirometrie" - kann der Arzt Ihre Lungenfunktion prüfen. Hierbei atmen Sie als Patient, mit einer Nasenklammer versehen, in das Mundstück eines Messgerätes, das den Luftstrom beim Atmen misst. So wird unter anderem bei der Spirometrie auch geprüft, wie viel Luft maximal aus- und eingeatmet werden kann. Ihre persönlichen Werte werden vom Computer automatisch errechnet. Dieser Funktionstest gibt Aufschluss darüber, wie gut Ihre Lunge funktioniert.

Die Lungenfunktionsprüfung ist das wichtigste medizinische Diagnoseverfahren, um eine COPD festzustellen, und kann vom Hausarzt oder Facharzt durchgeführt werden. Zu den wichtigsten Werten, die mit Hilfe der Spirometrie gemessen werden, gehören die:

  • Vitalkapazität (VC): Die Luftmenge, die maximal ausgeatmet werden kann, nachdem Sie vorher so tief wie möglich eingeatmet haben.
  • Einsekundenkapazität (FEV1): Die Luftmenge, die Sie nach tiefster Einatmung innerhalb von einer Sekunde wieder ausatmen können. Während bei gesunden Menschen dieser Wert bei über 80 % der Vitalkapazität liegt, ist er bei COPD-Patienten durch die chronisch verengten Bronchien deutlich niedriger.

Nach den Ergebnissen der Lungenfunktion werden vier Schweregrade der Einschränkung unterschieden.

  • Schweregrad IV (sehr schwer)
    Die Einsekundenkapazität liegt bei unter 30 % des Normalwerts
  • Schweregrad III (schwer)
    Die Einsekundenkapazität liegt zwischen 30 % und 50 % des Normalwerts
  • Schweregrad II (mittel)
    Die Einsekundenkapazität liegt zwischen 50 % und 80 % des Normalwerts
  • Schweregrad I (leicht)
    Die Einsekundenkapazität liegt bei über 80 % des Normalwerts

COPD? Wie testet der Arzt?