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Morgendliche Symptome bei COPD: Neue Forschungsergebnisse

Für COPD-Patienten ist ein guter morgendlicher Start in den Tag besonders wichtig für weitere Tagesaktivitäten. Morgendliche Symptome können aber zu einem unangenehmen Einstieg in den Tag führen und dann für COPD-Patienten negative Folgen haben. Die Folgen morgendlicher Beschwerden bei COPD-Patienten haben Forscher aus den Niederlanden jetzt genauer untersucht. Lesen Sie hier, welche Beschwerden nach dem Aufstehen dominieren und wie Sie als Betroffener am besten damit umgehen.

Wichtiges für COPD-Patienten über den Start in den Tag

Die niederländischen Wissenschaftler befragten 80 COPD-Patienten im Alter von durchschnittlich 66 Jahren mithilfe eines speziellen Fragebogens zu ihren morgendlichen Symptomen.

Fast alle Patienten (96 %) hatten morgendliche Beschwerden. Atemnot, Husten und vermehrter Auswurf waren die am schwersten empfundenen Symptome. Die morgendlichen Symptome waren dabei abhängig vom Krankheitsstadium. Aber: Sie wurden aber auch schon im frühen COPD-Stadien beobachtet.

Hatten sie starke Symptome, waren die Patienten häufiger ängstlich und depressiv. Dadurch starteten sie oft ungünstig in den Tag. Das Problem dabei: Durch die morgendlichen Beschwerden vermeiden die Betroffenen möglicherweise im Laufe des Tages körperliche Aktivitäten, die ihnen noch guttun könnten und die für die Erhaltung der Lebensqualität wichtig wären. Denn Bewegung ist für COPD-Patienten auch deshalb wichtig, weil ein Mangel an Bewegung mit mehr Exazerbationen, Krankenhausaufenthalten und einer niedrigeren Lebensqualität zusammenhängt.

Haben auch Sie morgendliche Symptome? Bleiben Sie trotz der morgendlichen Beschwerden aktiv und sprechen Sie mit Ihrem Arzt über diese Probleme, so dass Sie Hilfe für einen guten Tagesstart bekommen können!

Wie Sie den Tag insgesamt gut angehen und die verschiedenen Herausforderungen im Alltag mit COPD bewältigen können, finden Sie hier: Tipps für mehr Lebensqualität