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Umweltbewusst inhalieren

Richtig inhalieren – und dabei auch an die Umwelt denken!

Jeder Mensch verbraucht im Alltag Rohstoffe und Energie, produziert Müll und Abgase. Wie viele Ressourcen wir verbrauchen und wieviel Abfall wir hinterlassen bestimmt die Größe unseres „ökologischen Fußabdrucks“. In diesen fließt alles ein, was wir tagtäglich konsumieren ‒ also auch die Medikamente, die wir einnehmen.

Paar spaziert im Wald

Die meisten COPD-Patienten nehmen jeden Tag Medikamente ein, die die Bronchien erweitern und mithilfe von Inhalatoren eingeatmet werden. Inhalatoren tragen jedoch auch zum ökologischen Fußabdruck von COPD-Patienten bei. Was bestimmt die Nachhaltigkeit eines Inhalators? Und wie können Sie Ihren ökologischen Fußabdruck verbessern?

Medikamente spielen für Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) eine wichtige Rolle bei der Behandlung ihrer Erkrankung. Meistens handelt es sich dabei um Bronchodilatatoren, die die Bronchien erweitern und mithilfe von Inhalatoren angewendet werden. Wichtig für den Behandlungserfolg ist es, die Medikamente regelmäßig wie vom Arzt verordnet einzunehmen. Bronchodilatatoren werden mehrheitlich täglich angewendet - und tragen somit auch Tag für Tag zum ökologischen Fußabdruck von COPD-Patienten bei.

Ein Aspekt des ökologischen Fußabdrucks sind die Folgen unserer Lebensweise für das Klima. Besonders wichtig dabei ist, wieviel Kohlenstoffdioxid (CO2) bei der Herstellung eines Produktes freigesetzt wird. Auch COPD-Medikamente hinterlassen einen sogenannten „CO2-Fußabdruck“. Je kleiner der CO2-Fußabdruck, desto nachhaltiger ist ein COPD-Medikament.

Inhalatoren unterscheiden sich in ihrem CO2-Fußabdruck

Je häufiger und je länger ein Inhalator verwendet werden kann, desto weniger Rohstoffe und Energie werden verbraucht und desto weniger Abfall entsteht. Auch wenn Inhalatoren, oder zumindest Teile davon, wiederverwendbar sind muss weniger produziert werden. Dies kann sich positiv auf den CO2-Fußabdruck auswirken.

Natürlich gilt: Ein Medikament muss in erster Linie gegen die Erkrankung helfen. Nehmen Sie Ihr Medikament also unbedingt regelmäßig wie von Ihrem Arzt verschrieben ein und verändern Sie niemals Ihre Therapie ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt!

Tipp: Achten Sie auf die Umwelt, auch im Sinne Ihrer eigenen Gesundheit und der Gesundheit Ihrer Mitmenschen, jetzt und in der Zukunft! Informieren Sie sich über den CO2-Fußabdruck Ihrer Medikation.

2020/09