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Was verbirgt sich hinter COPD?

86 Prozent der Deutschen wissen noch nicht, dass hinter der Abkürzung COPD die oftmals lebensbedrohliche chronisch obstruktive Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem steckt. Hier erfahren Sie mehr über diese Lungenerkrankung, die bis zum Jahre 2030 die Krankheit sein wird, die die dritthäufigste Todesursache ist.

Was bedeutet COPD?

Vielleicht haben Sie das Kürzel "COPD" auch schon einmal gehört, konnten es aber nicht zuordnen. Hinter der Abkürzung COPD verbirgt sich der englische Begriff "Chronic Obstructive Pulmonary Disease", auf Deutsch: Chronisch obstruktive Lungenerkrankung. COPD wird als Sammelbegriff für die chronisch obstruktive Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem verwendet.

COPD – Patient Hans

COPD – Was ist das?

Das Schlüsselwort ist dabei der Begriff "obstruktiv", der besagt, dass die Bronchien dauerhaft verengt sind. Diese Verengung führt zu der Atemnot, dem wichtigsten Symptom der COPD.

Die Verengung Ihrer Bronchien wird durch ein unheilvolles Trio verursacht:

  • Eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus)
  • Ein Anschwellen der Schleimhaut in den Bronchien (Ödem)
  • Als Betroffener erleben Sie eine krankhaft erhöhte Schleimproduktion (Hyperkrinie) aufgrund einer dauerhaften Entzündung der Atemwege (chronische Bronchitis)

Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung kann es immer wieder zu Exazerbationen (Verschlechterungen) kommen. Dies bedeutet für Patienten auch eine Beeinträchtigung der Aktivität.

Des Weiteren kommt es zu einer Verschlechterung der COPD-Prognose und einer Verminderung der Lebensqualität für den Patienten. Es ist wichtig eine COPD und mögliche Exazerbationen schnell zu erkennen oder sogar zu versuchen diese zu vermeiden.

Drei einfache Fragen helfen dem Arzt bei der Diagnose der COPD. Beantworten Sie die Fragen des Selbsttests und sprechen Sie mit Ihrem Arzt über das Ergebnis, denn für eine eindeutige Diagnose und die Einleitung der Therapie sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.