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COPD - Würden Sie diese Lungenkrankheit erkennen?

Sie haben das Gefühl unter häufiger Atemnot zu leiden? Auch Ihr Husten mit schleimigem Auswurf plagt Sie schon seit längerem? Sie fühlen sich schlapp und möchten am liebsten jegliche Aktivitäten vermeiden und sich schonen?  Wenn Sie dies bei sich bemerken, dann können sich bei Ihnen die „AHA-Symptome“ entwickelt haben: Auswurf, Husten und Atemnot. Diese sind typische Anzeichen für eine COPD-Erkrankung, die sich häufig unentdeckt entwickelt. COPD steht für „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ und heißt auf Deutsch „chronisch obstruktive Lungenerkrankung“.

Aufgefallen ist Ihnen vielleicht zunächst der lästige andauernde Husten mit Auswurf am Morgen. Zudem fällt Ihnen auf, dass Ihnen schon bei leichter körperlicher Anstrengung die Luft knapp wird. Wenn diese täglichen Herausforderungen über einen längeren Zeitraum andauern, sollten Sie mit Ihrem Hausarzt darüber sprechen. Wichtige Fragen, die mit Ihrem Hausarzt besprochen werden sollten, sind z. B.:

  • Rauchen Sie oder haben Sie früher geraucht?
  • Müssen Sie oft husten?
  • Haben Sie beim Husten – vor allem morgens – weißlichen, gelblichen oder grünlichen Auswurf bemerkt?
  • Haben Sie beim Gehen oder Treppensteigen Atemnot?
  • Kommen Sie schneller außer Atem als andere Menschen in Ihrem Alter?
  • Wurde bei Ihnen bereits einmal eine „chronische Bronchitis“ festgestellt?
  • Haben Sie das Gefühl, öfter oder länger als andere Menschen an Atemwegsinfektionen zu erkranken?

Anschließend wird Ihr Arzt Ihre Lunge abhören und idealerweise einen Lungenfunktionstest veranlassen. Je nachdem, was bei der Untersuchung festgestellt wird, können noch weitere Untersuchungen wie z. B. eine Röntgenaufnahme der Lunge notwendig werden.

Diese Basisfragen helfen, die COPD zu erkennen!

Teilt Ihnen Ihr Arzt die Diagnose COPD mit, ist dies vielleicht zunächst ein Schock für Sie. Auch wenn Sie vielleicht zuvor noch nichts von COPD gehört haben, die COPD ist eine der Volkskrankheiten. Jeder vierte Erwachsene weltweit erkrankt im Laufe seines Lebens an einer COPD. Je früher Ihr Arzt diese chronische Erkrankung der Lunge diagnostiziert, desto besser können Sie durch eine medikamentöse Therapie stabil eingestellt werden.

COPD-Patientin Ulla spricht über ihre Beschwerden wie Atemnot

Viele Menschen bemerken lange Zeit nicht, dass sie an der COPD erkrankt sind. Die COPD-Symptome entwickeln sich meist langsam und schleichend. So bemerken Sie die Krankheit lange Zeit kaum oder Sie wollen sie nicht wahrhaben. Falls Sie über einen längeren Zeitraum husten oder Sie schon bei kleinen Anstrengungen häufiger an Atemnot leiden, dann sollten Sie sich nicht scheuen und einen Arzt aufsuchen. Je eher eine COPD erkannt wird, desto besser kann sie behandelt werden. Dadurch können Ihre Beschwerden frühzeitig gelindert werden.  Heute stehen gute medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten zur Stabilisierung der chronischen Erkrankung COPD zur Verfügung, gerade in den letzten Jahren hat sich hier viel getan. Aber Medikamente sind nicht alles. Sie selbst haben die besten Karten in der Hand, Entscheidendes für Ihre Lunge und für Ihre Gesundheit zu tun! Ihr Verhalten zählt: gesunde Ernährung, Rauchstopp und körperliche Aktivität. Dadurch können Sie die Behandlung Ihrer COPD unterstützen und Ihren Gesundheitszustand wieder verbessern. Ein erster wichtiger Schritt besteht darin, dass Sie die Sache entschlossen anpacken und sich gründlich über Ursachen, Verlauf und Behandlung der COPD informieren. Geben Sie Ihrer Lunge eine neue Chance!

2021/02